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IBM Rechenzentrum Wien 21

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Im Jahre 2000 errichtete die COLT-Telecom, in einem von der ehemaligen Fa. Kaindl angekauften Objekt in W21, damals eines der größten Rechenzentren in Österreich.

Das Gebäude wurde dabei baulich in vier Quadranten zum stufenweisen Ausbau geteilt. Jeder dieser Quadranten hat eine Nutzfläche von rund 750m2 In der ersten Ausbaustufe wurde ein Quadrant samt Infrastruktur errichtet.

Neben anderen sicherheitstechnischen Einrichtungen wurde auch ein Gaslöschsystem für die Datenräume und die Infrastrukturräume geplant. Dabei kam INERGEN® zum Zuge. Damit die Anlage schrittweise ausgebaut werden kann wurden sowohl die Brandmeldeanlage, die Löschsteueranlage als auch die Löschanlage so konzipiert, das bis zum Vollausbau jeweils nur die peripheren Einrichtungen erweitert werden müssen.
Nach Übername des Rechenzentrums im Jahre 2007 durch Firma IBM wurde im Jahre 2008 der 2. Qudrant ausgebaut.

Stand (November 2008):
IBM Österreich investiert sieben Millionen Euro in den Ausbau des IBM Rechenzentrums in Wien. Der Ausbau soll die steigende Nachfrage nach IT Betriebsmodellen abdecken. Zusätzlich entstehen Ausweich-Arbeitsplätze zur Vorsorge für Katastrophen: Sollten Büros eines Unternehmens beschädigt sein, können Mitarbeiter vorübergehend bei IBM einziehen. Dies bedeutet, dass nunmehr auch der 3. und 4.Quadrant ausgebaut , und somit auch die Löschanlage erweitert wird.

Eckdaten der Löschanlage:

Zentrale Flaschenbatterie mit insgesamt 170 Flaschen INERGEN® 80l/200bar samt Bereichsventilen und elektropneumatischer Steuerungen .

Brandmeldeanlage für ca. 4000m2 Nutzfläche
Löschsteueranlage, ausbaubar bis 16 Löschbereiche.

Brandfrühesterkennungssysteme Type Vesda, für die Überwachung der Klimaschränke.

Derzeit (Juni 2009) sind 9 Löschbereiche realisiert.