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Explosionsschutzsysteme

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Stationäre Löschanlagen / Speziallöschanlagen / Küchenschutzsysteme

Wo in der Industrie mit brennbaren Stoffen – Gas, Flüssigkeiten oder Staub – gearbeitet wird, besteht Explosionsgefahr. Rund 80% aller industriellen Stäube sind explosionsfähig!

Vorbeugende Schutzkonzepte basieren auf der Vermeidung von Zündquellen, auf druckfester Bauweise von Anlagen und Behältern sowie der kontinuierlichen, selbstüberwachenden Inertisierung, bei der der Sauerstoffgehalt der Behälteratmosphäre soweit herabgesetzt wird, dass eine Zündung nicht erfolgen kann.

Zur Risikobeherrschung bei entstandenen Explosionen stehen neben Druckent-lastungseinrichtungen drei weitere Verfahren zur Verfügung.

Explosionsunterdrückungssysteme werden dort eingesetzt, wo der Explosionsdruck die Druckfestigkeit der Produktionsanlage überschreiten könnte. Sie unterdrücken die anlaufende Explosion in der Entstehungsphase. Nach der Explosionserkennung durch Druckdetektoren wird blitzartig ein geeignetes Löschmittel eingebracht.

Explosionstechnische Entkopplungssysteme verhindern, dass die Explosionsflamme und/oder der Explosionsdruck in andere – durch Röhren oder Kanäle verbundene –  Anlagenteile eindringt. Das geschieht durch den sofortigen mechanischen Verschluss der Verbindungswege mit Explosionsschutzventilen und -schiebern. Explosionsschutzschieber gewährleisten den vollständigen Abschluss einer Rohrleitung, sobald eine Explosion anläuft.

Die HRD-Löschmittelsperre (HRD = High Rate Discharge) verhindert zuverlässig, dass sich eine durch eine Explosion entstandene Flammenfront durch Rohrleitungen und Kanäle fortpflanzt und Sekundärexplosionen auslöst.

Je nach Geometrie, Bauform, Bauart und Verwendung der Produktionsanlage kombinieren wir unterschiedliche Schutzkomponenten zu maßgeschneiderten Lösungen.

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